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Über mich und wahre Kressehelden

Ich mag Brunnenkresse. Und ich möchte gern Brunnenkresse essen. Auf dem Wochenmarkt? Gibt es keine zu kaufen oder mal aus Frankreich. Im Supermark? Vielleicht in der Tüte aus Frankreich. Im Hofladen? Manchmal, aus dem Graben um die Ecke. Wild? In einigen Gräben in Erfurt in Thüringen. Gar nicht? Doch bei Familie Fischer nebenan, wenn man Glück hat, gibt’s ein Sträußchen und einen netten Plausch.

Wie kann das sein? In der Geburtsstadt des Brunnenkresseanbaus gibt es gut wie keinen Stengel Brunnenkresse mehr. Ich finde, das ist unerträglich. Wie Erfurt ohne Dom, ohne Krämerbrücke, wie Thüringen ohne Rennsteig, ohne Rostbratwurst.

Und da sich offenbar kein Erfurter Gärtner gefunden hat, baue ich mir die Kresse eben selbst an. Ich bin keine Gärtnerin. Aber vielleicht werde ich es. Eins ist sicher: Ich werde die Kresse mit Erfurtern und Freunden der Brunnenkresse teilen.

Dass Kresse wächst, das beweisen die verbliebenen Pflanzen. Falls die Kresseklinge wieder voll bepflanzt werden kann, handelt es sich, um die größte Kressepflanzung unter freiem Himmel in Deutschland. Sie sind eingeladen!

Vorhaben sind zum Umsetzen da.

Im Juni habe ich die Klinge gepachtet und erste Vorbereitungen getroffen, im Juli mit den Arbeiten begonnen, jetzt August geht es weiter.

Dabei unterstützen mich Handwerker und Betriebe aus Erfurt. Aber auch Freunde reichen mir helfende Hände. Alle leisten wirklich Großartiges! Sie sind wahre und schärfste Kressehelden. Vielen Dank!

Viel Mut sprechen mir Anwohner und Spaziergänger zu. Ich hoffe, ich treffe Sie alle bei Gelegenheit, gesund und munter an der Klinge im Kresseweg wieder.

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